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Tropfsteinhöhlen zählen zweifelsohne zu den beeindruckendsten Karsterscheinungen, umso mehr, wenn sie eine amüsante Entdeckungsgeschichte aufweisen: Ein Schäfer aus St. Coloman sollte recht behalten, als er eine Höhle an der Stelle vermutete, an der ein Fuchs, dem er nachspürte, plötzlich im Berg verschwand. Am 30 September 1895, dem Geburtstag von Bayernkönig Otto, wagten darauf hin drei "beherzte junge Männer" eine "Expedition" und entdeckten tatsächlich eine der beeindruckendsten Tropfsteinhöhlen der Frankenalb. Auch ein weiterer, erst im Dezember 1972 von einer Gruppe Höhlenforscher entdeckter Teil der Höhle, erhielt seinen Namen nach der Zeit seiner Entdeckung.
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Mit ihrer unberührten, märchenhaften anmutenden Tropfsteinlandschaft stellt die Adventhalle heute die Hauptattraktion der Höhle dar. Sehenswert sind weiterhin imposante "Stalagnaten" - mit Stalagmiten zusammengewachsene Stalagtiten, sowie unterschiedliche Wasserstandslilien, die davon zeugen, dass die Höhle zu früheren Zeiten zumindest teilweise unter Wasser stand. Auch die "Schatzkammer", ein wassergefülltes Sinterbecken bildet eines der Highlights der Höhle. Die gesamte Wegstrecke durch die Höhle beträgt 270 Meter, die Höhle ist bis zu 70 m tief, die Temperatur liegt bei ca. +8 Grad Celsius. In einer Schauvitrine im vorderen Teil der Höhle sind einige interessante Funde aus dieser und anderen Höhlen der Gegend zu bestaunen.
(Höhlenführungen vom 01. April bis 31. Oktober, Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr) Montag geschlossen, außer an Feiertagen! Für größere Gruppen empfiehlt sich eine Reservierung unter Tel.: 09182/446
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